was ich sagte, oder werden Ihre Weigerung in der näch-sten Minute bereuen." —
Er schlug die Hände über dem Kopfe zusammen undächzte die Treppe hinab. Emilie flog in das Bibliothek-zimmer zurück, und nach Verlauf einer Viertelstunde mel-dete befohlener Maßen der Jokei: der Kutscher scy ange-kommen und der Wagen bereit.
Der Baron sprang hinein und sah den zitternden Kut-scher nicht an. Die Fahrt ging Anfangs glücklich; aberungefähr auf dem halben Wege warf der ungeschicktePferdelenker den Wagen in eine tiefe Gassenrinnc. Wasfluchte der Kammcrjunkcr! Er entstieg der obern Wagen-thür wie ein Schornsteinfeger, prügelte den Kutscher undging zu Fuß seines Weges.
Der Finanzrath nahm sein Trinkgeld stumm in Em-pfang. Er richtete mit Hülfe einiger vorbeigehenden Leuteden Wagen wieder auf und ließ die Pferde heimtraben.
„Halt, mein Freund!" rief eine bekannte Stimme. „Erfährt doch wohl nach Hause? Nchm' er mich mit!" —Es war der Jnstizrath, der Emiliens Equipage kannte.Er stieg ein.
„Allerliebst!" brummte der Mann auf dem Bocke.„Einen Nebenbuhler kutschirt man fort, den andern bringtman!" —
An der Hansthüre drückte der Justizrath ihm einenGulden in die Hand. Immer besser, als Schläge! dachteder Justizrath, indem er die Kutschcrmaske in den Wagenwarf und davon ging.
Am folgenden Tage fand er sich zeitig bei Emilien einund bat zum Ersatz für die ausgestandcnen Leiden umihre Hand.
„Sie kommen zu spät, lieber Herr Finanzrath!" sagte