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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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verzögerte Robert diesen wichtigen Schritt. Er ging miteiner schalkhaften Miene bei Seite, nestelte mit langwei-liger Behutsamkeit seine Haartonr auf, legte sie ab undkam kahlköpfig zurück. Jetzt sah Klaudine mit Erstaunen,daß die Blöße seines Hauptes kein Werk der Krankheit,sonder» der Schecrc war. Mit starren Blicken maß sieihn, wie eine auffallende fremde Gestalt, von der Scheitelbis zur Sohle herab und wieder hinauf. Doch ungefährin der Mitte des Rückweges wandte sic plötzlich die Augenvon ihm, that einen Schrei, stürzte unaufhaltsam fortund rannte wie sinnlos in das Zimmer ihres Vaters, dernoch mit der Tante Elster beschäftigt war, die Kosten derHochzeit zu berechnen.Hülfe! Hülfe!" schrie sie.Ro-bert ist ein Betrüger!"

Wie? was?" fragten beide Calculatoren zugleich.

Er ist ein Betrüger; er hat mich mit falschen Organenhintergangen."

Ei, wie wäre das möglich!" sagte die kunstcrfahrcneTante.

Es ist nicht anders. Er war ach! ich schäme mich,davon zu sprechen."

Frisch von der Leber weg!" ermahnte der Vater.

Er war," fuhr sie mit niedergeschlagenen Augenfortals ich nach meiner Art seinen Kopf untersuchte,ganz frei von einem gewissen häßlichen Organ, und dashat sich nun in einem hohen Grade bei ihm entwickelt."

Was hat sich entwickelt?" fragte die Tante.

Klaudine neigte sich zu ihr hin und sagte ihr den Na-men des bösen Organs mit Erröthcn ins Ohr.

Madam Elster hatte Mühe, sich des Lachens zu ent-halten- doch zwang sic sich, ernsthaft zu bleiben.Hast