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zurückgeblieben. Aber er wollte das nicht einräumen undklagte bitterlich: seine Krankheit habe grausam genug anihm gehandelt, indem sie ihn aller seiner schönen Haupt-haare beraubt und in die Nvthwendigkcit gesetzt habe, sichmit einer Tour zu bedecken, um nicht, wie der ProphetElisa, Kahlkopf geschimpft zu werden. „O lassen Sic das!"sagte Klaudine: „Ihr Haarhäubchcn kleidet Sie gut." —Das war auch nicht zu läugnen. Es bestand aus lauternatürlichen, weit auf die Stirne herabfallenden Löckchen,und gab also einen freundlicheru Anblick, als seine vorigesteift Pedantenfrisnr.
Nur war es freilich kein festes Bollwerk gegen die At-taken der Gallistcu; doch schien auch Robert dergleichenAngriffe jetzt weniger als vormals zu scheuen und biswei-len sogar vorsätzlich eine Blöße zu geben. Klaudine be-nutzte das bald und machte einst unser Lachen und Scherz,ohne daß er sich ernstlich dagegen sträubte, mit seinen Or-ganen Bekanntschaft. Sic erstaunte über die Vortrefflich-keit derselben. Robert versprach einen ausbündig gutenEhemann, wie jeder sehn sollte.
Es versteht sich, daß sie das nicht laut sagte; doch ihreheitern Gcsichtszüge waren dw Vcrräthcr ihrer Gedanken,und machten ihm Mnth, »ach einigen Tagen als Freieraufzutreten. Er erhielt ohne Umstände und weitere Prü-fung ihr Jawort.
Die Präliminarien der Hochzeit haben kein Interesse füruns. Wir begleiten die jungen Leute stracks in die Braut-kammer, um zu sehen, was dort sich ereignet.
Nach langem Sträuben der züchtigen Klaudine warensie im Begriff, das eheliche Prunlbett zu theilen; aber nun