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land in die juristische Praxis gepfuscht hatte. „Ich weißbesser, was Recht ist, und das will ich Ihr sagen. DerMensch, der Valentin, war eine ros nullius, und so einNicmandsding gehört dem, der es zuerst ergreift."
„Sie will mir also den Zankapfel in Gute nicht aus-liefern ?"
„Nein, durchaus nicht."
„Pfui über die alte, manntolle Närrin!" —
„Ha, wie der Guckguck seinen eigenen Namen aus-ruft!" —
So ging's Schlag auf Schlag mit steigender Hitze, bisdie ganz erschöpften Lungen eine Pause nöthig machten.Während derselben entschloß sich Barbara zu dem Versuch,ob durch Aufziehung gelinderer Saiten etwas auszurichtcnsepn möchte. „Urselchen!" — sprach sie in einem sanf-ten, flehenden Tone — „Beste Frau Gevatterin! Ge-denke Sie unserer vieljährigcn Freundschaft und gebe Sienach!" —
„Nimmermehr!" — war die stürmische Antwort.
„Es wird Sie gereuen!" fuhr Barbara fort.
„Das will ich erwarten."
„Ich mache die Sache bei der Obrigkeit anhängig."
„Immerhin! Ehe der Prozeß anfängt, bin ich ge-traut."
„O Jemine!" rief Barbara höhnisch; „hat's denn sogroße Eile mit Ihr? Da muß ich doch gleich einen Riegelverschieben." —
Sie rannte fort, lief spornstreichs zum Pfarrer, legtegegen Valentins und Ursels Trauung eine Protestationein, und gab dann einem Advokaten Vollmacht, die ge-drohte Klage wider ihre halsstarrige Freundin anzustellen,und zuförderst darauf anzutragen, daß Valentin von Ur-