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schieblichen Geschäfts auf einige Minuten verlassen müsse.Er ging nun mit dem Diener in ein Nebenzimmer, schloßeinen eisernen Kasten auf, langte verschiedene große Geld-sache hervor und zählte zweitausend Stück Louisd'or aufdie umhcrstehenden Tische. Seine Gäste, die ihn durch dieoffen gelassene Thüre so im Gelde wirthschaften sahen, sa-ßen wie versteinert und betasteten sich leise selbst, um zuder Ucberzeugung zu gelangen, daß es kein Traum sep.Indessen beschleunigte Dippolds geübte Hand das Aufzäh-len; der Diener überblickte flüchtig die goldenen Reihen,strich die ganze Summe in einen Beutel und ging damitvon dannen.
Dippold setzte sich mit einer gleichgültigen Miene wiederan den Tisch und fing an, von andern Dingen zu spre-chen. Aber der Geist seiner Töchter und Eidame war ab-wesend und hing fest au den Goldstücken, die sie forttra-gen sahen. Sie erwarteten jeden Augenblick, ein Wort dar-über zu vernehmen; allein der Vater berührte diesen Punktdurchaus nicht, und ^o zwang er endlich einen der Schwie-gersöhne, seinem beklemmten Herzen, das die Neugier ganzzuschnllrte, durch eine Frage Luft zu machen.
„Die Sache ist kaum der Rede werth," antwortete Dip-pold. „Mein Freund Bohling brauchte auf einige Tagezehntausend Thaler; ich hatte sie eben müßig liegen undschickte sie ihm." —
Diese kurze und runde Antwort machte auf die drei hor-chenden Paare einen unbeschreiblichen Eindruck. Ein Stromvon Freundlichkeit ergoß sich über ihre Gesichter, und deralte Mann wußte sich vor Schmeicheleien nicht zu retten.Die gutherzigen Menschen erkannten und bereuten jetzt al-les Unrecht, das sic sich gegen ihn hatten zu Schuldenkommen lassen, versprachen einstimmig, sich in der Folge