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schrack, zog die Tante bei Seite und bat sie dringend, sichmit mir ein besonderes Gemach anweisen zu lassen. —Wozu das? antwortete sie. Der Baron schläft nicht imGasthofe, sondern auswärts bei einem Freunde. — Ichmußte mich für den Augenblick bei diesem Vorgcben beru-hige». Dennoch wurden in unserm Zimmer drei Bettenausgestellt, und Bold» warf sich ganz zwanglos in seineNachtkleider. Die Tante stellte sich darüber befremdet. —Sic machcn's sich so bequem! sagte sic. Ich glaubte, Siewollten Ihr Nachtquartier anderwärts nehmen. — Es istheute zu spät, meinen Freund aufzusuchcn, antwortete er.Bis morgen, Mamachen, müssen Sie mich schon hier dul-den. Die Erlaubniß meiner schonen Gemahlin versteht sichvon selbst. — Er nahte sich mir und wollte mich umar-men. Ich stieß ihn mit Unwillen und Verachtung zurück.Das Abendessen ward ansgetragcn. Ich setzte mich nichtmit zu Tische. Das hielt aber meine Gefährten nicht ab,unter Scherzen und Lachen zu speisen.
Nach der Tafel stellte sich die Tante schläfrig, warf sichaus ein Bett und schloß die Augen. Jetzt ward der Ba-ron so unverschämt, daß er mir anmuthcte, mich zu ent-kleiden und seine Dienste dabei auzunehmen. Er legte wirk-lich schon Hand an; ich sprang aber, darauf gefaßt, zurThür hinaus, stürzic mich in eine anstoßende offene Kam-mer und riegelte hinter mir zu. Der Nichtswürdige ver-folgte mich vergebens; ich war schon in Sicherheit. Erstand bittend und drohend vor der Thür. Lassen Sie michungcquält! rief ich ihm zu: Ich will mich lieber ans demFenster hinabstürzen, als in Ihre Gesellschaft zurückkchrcn.— Er holte die Tante. Beide belagerten mich nun undversuchten gemeinschaftlich, die Thür zu erbrechen. Siewagten aber nicht, viel Lärm zu machen, und zogen end-