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heit zurück, begab sich in ein anderes Zimmer und reisteam folgende» Tage mit uns weiter.
Unter Weges hatten meine Gefährten viel Heimlichkeitenzusammen, und vermieden sorgfältig, die Städte zu nen-nen, durch welche wir fuhren. Ich fragte zuweilen nachihren Namen, erhielt aber entweder gar keine Antwortoder mau fertigte mich mit Erdichtungen ab. Ich wardwie eine Gefangene bewacht und auf allen Schritten be-gleitet. So konnte ich mit niemand sprechen und nicht er-fahren, daß wir uns nicht mehr auf der rechten Straßebefanden.
Am Abend der dritten Tagereise erblickte ich die Thürmeeiner ansehnlichen Stadt. Das ist wohl Hamburg! riefich freudig. Nein, mein schönes Kind, sagte der Baron,so weit sind wir noch nicht. Es ist Dresden. Wir ma-chen einen kleinen Umweg, denn ich habe hier verschiedeneGeschäfte für unfern Freund Walding zu besorgen. — DieTante bejahte das und brachte in Vorschlag: der Baronsollte sich, um die gewöhnlichen Thorfragen kurz zu beant-worten, für einen Kaufmann, mich für seine Gattin undsie, die Tante, für seine Mutter ansgcbcn. Ich wider-sprach, um ihm kein Recht einzuräumc», sich im Gasthofegegen mich Vertraulichkeiten zu erlauben; allein man lachtemich aus, und er passirtc als Kaufmann Werner mit Frauund Mutter durch's Thor. Es schnitt mir wie ein Dolchins Herz, als er mich seine Frau nannte und mit derHand auf mich zeigte. Ich wollte laut rufen, daß es nichtwahr sep; aber ich schonte den Bösewicht, weil ich mirseine Absichten noch nicht so schlimm vorstcllte, als er siewenige Stunden darauf schamlos enthüllte.
Wir sind Eine Familie, sprach er beim Absteigen amGasthofe, und bedürfen nur Eines Zimmers. — Ich er-