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des Scheidens die Abrede, daß wir in dem Moment, dadie Zuschauer eingelassen wurden, die besten Plätze inBesitz nehmen wollten.
Es ward einige Stunden lang auf der Buhne und inden Logen viel gcwirthschastct. Ich saß indessen untermeiner Bank und wagte nur halbe Athcmzügc. Plötzlichflogen die Thürcn des Partcrrs auf; eine Menge Men-schen rauschten herein; die Dielen seufzten unter ihrengewaltigen Tritten. Da ich in meinem Schlupfwinkel dieAnkömmlinge nicht sehen konnte, so glaubte ich, derStrom der Zuschauer bräche herein, und in dieser Mei-nung sprang ich, als mir die lärmende Schaar näherkam, unter der Bank hervor.
„Hch! was ist das?" rief eine donnernde Baßstimme.„Hier wachsen die Zuschauer aus der Erde!"
Ich sah mich um und erblickte mit Schrecke» einen Truppder reitenden Garde, der hier ausmarschirtc, um überZucht und Ordnung zu wachen. Der Besitzer des mäch-tigen Sprachorgans, ein korpulenter Unterofficicr, hattemeine voreilige Auferstehung wahrgenommen, und stiefeltemit Doppelschrittcn ans mich zu. Ihm-folgte der Samm-ler der Parterrbillcts. Beide begannen eine scharfe Un-tersuchung gegen mich.
Da noch kein einziger Zuschauer, wie ich jetzt erst be-merkte, zugegen war, so konnte ich nicht vergeben, eineEinlaßkarte gehabt zu haben; ich sagte also keck: ich wäregestern in der Probe gewesen und hätte das Hcimgchcnverschlafen. „Ei, ei!" rief'der Billetcinnchmer, „Siemachen dem Herrn Kapellmeister und den Opcristcn einübles Kompliment! Wir werde» dafür sorgen, daß Sieheute nicht wieder so lange Weile haben." —