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andern Seite des Parterrs, und ich erblickte dort einendüster» Lichtschimmer, der mir eine menschliche Gestaltsichtbar machte, die in einem Buche zu lesen schien. Ichrührte mich nicht; aber plötzlich wandelte mich ein un-widerstehliches Niesen an. Der Leser dehnte den Halshoch empor, und erhob sich von seinem Sitze. Es warein junger, wohlgewachscncr Mann. Er kam rasch aufmich zu, leuchtete mir mit einer Blendlaterne ins Gesichtund fragte: „Wer da? Gehören Sie in Ließ Haus?"
Ich gab ihm statt der Antwort diese Frage zurück.
„So lernen wir uns in Ewigkeit nicht kennen," crwie-derte er. „Sie spielen vermuthlich, wie ich, nur eineGastrolle hier?"
Ich bejahte das.
„Willkommen!" sprach er, und reichte mir die Hand.„Lassen Sie uns einen Bund gegen die lange Weilemachen!"
Wir hatten uns beide mit einem reichlichen Vorrathvon Wein versehen, und begossen den aufschicßcnden Pilzunserer Freundschaft so fleißig damit, daß er bald zurvollen Reife gedieh. Ehe ich noch wußte, wer mein Ge-sellschafter war, hatte uns schon Bacchus zu Brüderngemacht. Nach dieser Studenten-Feierlichkeit erbat sichmein neuer Jonathan meinen Namen, und verehrte mirdagegen den feurigen. Er nannte sich Baron Bolda, undhatte, wie er selbst sagte, kein anderes Geschäft, alsmüßig zu gehen.
Seine possierlichen Einfälle, an denen er unerschöpflichwar, vergnügten mich ungemein. Die Nacht und derhalbe folgende Tag verschwanden mir unerwartet schnell,und Thaliens Tempclpforten knarrten, ehe ich mich dessenversah. Wir trennten uns eilig, und nahmen im Fluge