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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
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Mad. Schwalbe. Herr von Puff.

Fr. v. Schmelz. Der Alte dort?

Mad. Schwalbe. Sie nennen ihn alt? Er istkaum vierzig Jahre und kommandirt baare sechzigtausendThaler.

Fr. v. Schmelz. Reich genug. Wenn er nur ärmeran Jahren wäre.

Mad. Schwalbe. Lassen Sie sich doch dadurch nichtabschrccken! Ihr Vermögen gewinnt durch das seinige einenbeträchtlichen Zuwachs Sie machen nun ein großesHaus geben glänzende Assemblern alle jungen Ka-valiere strömen herbei

Fr. v. Schmelz. Hi! hi! hi!

Mad. Schwalbe. Und der gute, alte Herr von Puffschätzt sich's zur größten Ehre, wenn er seine schöne Ge-mahlin von galanten Hofherren verehrt und bewundertsieht.

Fr. v. Schmelz (mit einem Flicherschlage). SchweigenSie doch!

Mad. Schwalbe. Ist das nun nicht besser, alswenn Sie einen Lassen heirathen, der kein anderes Ver-dienst hat, als Jugend, und Ihr Vermögen vielleicht mitBuhlerinnen verschwendet?

Fr. v. Schmelz. 0 ciel! Das wäre mein Tod.

Mad. Schwalbe. Solche Streiche haben Sie vondem Herrn von Puff nicht zu befürchten.

Fr. v. Schmelz. Frau! Ihre Beredtsamkeit könnteBerge bewegen.

Mad. Schwalbe. Ich darf also die Traktaten ein-leiten ?

Fr. v. Schmelz, vul. Nur menagiren Sie daberLen Anstand und meine Ehre.

LnniMln'S samnill. Schr. XIl, Bd. 8

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