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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Moritz. Ich bin auch einer.

Hr. v. Puff tt'ückr sich bestürzr). Da da thun Siesehr wohl daran. (Er wendet sich schnell zur Madam Schwalbe).Apropos! Sic haben mir noch nicht erklärt, wie ich zu derEhre gekommen bin, von Ihnen genarrt und gehänselt zuwerden.

Mad. Schwalbe. Ei bewahre, gnädiger Herr! Siebetrachten die Sache in einem ganz falschen Lichte. Ichhatte dabei blos die gute Absicht, mich um Sie verdientzu machen.

Hr. v. Puff. Wie denn verdient?

Mad. Schwalbe. Nicht wahr, Sie haben den rühm-lichen Vorsatz, ein galanter Weltmann zu werden?

Hr. v. Puff. Den Hab' ich.

Mad. Schwalbe. Also wollte ich denn auch einSchcrflcin zu Ihrer Bildung beitragen und Ihnen eineGelegenheit verschaffen, sich im Umgänge mit Damen vonStande zu üben.

Hr. v. Puff. So, so! Nun, ich will mich beiIhnen abfindcn und Ihren Sprüchwörterfchatz mit folgen-dem Beitrag vermehren: Wer ungedungen zur Arbeit geht,geht ungelohnt davon. Hiermit kündige ich Ihnen meineWohnung auf und werde sogleich Anstalt zum Ausziehenmachen. (Sr will abgchen.)

Mad. Schwalbe (vertritt ihm den Weg), O, gnädi-ger Herr, thun Sie meinem Hause diese Schande nicht an!Wie habe ich Ihren Zorn verdient?

Hr. v. Puff. Durch Ihr frcihcrrlichcs Gaukelspiel,über welchem wir meinen ernsthaften Zweck, mich zu ver-mählen, aus den Augen verloren haben.

Mad. Schwalbe. Diese Versäumniß läßt sich viel-leicht bald wieder cinholen. Wir sprechen noch heute ein