Mab. Schwalbe. Es ist nicht anders.
Hr. v. Puff. Aber, mein Gott! der erlauchte Papa —der älteste Kavalier in Deutschland —
Mad. Schwalbe. Lebt im Monde.
Hr. v. Puff. Und sein Kabinets-Courier —
Mad. Schwalbe. Kam aus dem Monde.
Hr. v. Puff. Und diese Baronnesse —
Mad. Schwalbe. Ist ein Mondgänschen, das EureGnaden den Korb gibt.
Hr. v. Puff (sieht JuUcn beweglich an). Diese Schmachwill ich nicht hoffen.
Julie. Herr von Puff, täuschen Sie sich nicht länger.Ich bin ein bürgerliches Mädchen.
Hr. v. Puff (zu Madam Schwalbe in einem gedehntenTan-). Also wirklich bürgerlich?
Mad. Schwalbe. Meine Nichte.
Hr. v. Pu ff (reibt nnd windet verlegen die Hände). So,so; das gesteh' ich. Nun, da muß ich denn wohl — (ZnJnlien.) Ich freue mich übrigens, die angenehme Bekannt-schaft gemacht zu haben. — Aber bedenken Sie, MadamSchwalbe, die Nothwcndigkeit einer standesmäßigen Ver-bindung — Sie verstehen mich allerseits — kurz, ich em-pfange, bewandten Umständen nach, den mir zugetheiltenKorb mit Vergnügen und gehorsamsten Dank.
Moritz (lant lachend bei Seite z» Julien). Den sindWir los.
Hr. v. Puff. Man lacht mich aus?
Fr. v. Schmelz. Sehr unartig, mon lU8!
Hr. v. Puff. Ich würde mir Satisfaction ausbitten,wenn man meines Standes wäre.
Moritz. -Sind Sie mehr als ein Edelmann?
Hr. v. Puff. Ist das etwa nicht genug?