sich, indem er das Kleid anzicht, sehr tief gegen Julien unddann auch gegen die Andern.)
Mad- Schwalbe (verdrießlich). Wären Sic doch ru-hig auf Ihrem Sopha geblieben!
H r. v. Puff. Da müßte ich ein Herz von Stein ge-habt haben. ES war ja hier ein Jammern und Wehkla-gen wie bei der Zerstörung Jerusalems. Um so mehrfreut cs mich ganz ausnehmend, Sie allerseits noch leben-dig und gesund anzutreffen. Ich habe recht sehr gezittert,besonders für die gnädige Baronnefse. (Er nähert sich Ju-lien mit g.ilanteri Grimassen.)
Julie. Verzeihen Sic, ich muß diesen Titel für im-mer von mir ablchnen.
Hr. v. Puff. Sic sind gar zu herablassend.
Moritz. Mein Herr, erlauben Sic mir, Ihnen unbe-kannter Weise einen Jrrthum zu benehmen. MademoiselleJulie ist bürgerlicher Herkunft und hat nicht länger Lust,sich wider Willen und Dank baronisircn zu lassen.
H r. v. Puff (reibt sich die Augen). Ich schlafe wohlnoch. (Er wendet sich zur Mndnui Schwalbe ) Sagen Sicmir, ist das, was um mich herum vorgeht, ein Traum?
M a d. Schwalbe (bricht iu ein lautes Gelächter NUS).
Hr. v. Puff. Sie lachen?
Mad. Schwalbe. Ja wohl. Wie man immer beilustigen Possen zu thun Pflegt.
Hr. v. Puff (sieht sich bedenklich UN». Ich weiß nicht,ob ich hier vcrrathen oder verkauft bin.
Mad. Schwalbe. Gnädiger Herr, ich will Ihnenmit zwei Worten aus dem Traume helfen. Ihre Liebes-geschichte mit der sogenannten Baronnesse von Adlcrsburgwar nichts als ein höflicher, gutgemeinter Scherz.
Hr. v. Puff. Ei! da kämen Sic mir gelegen.