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Mad. Schwalbe. Herr! was haben Sie hier fürGewalt?
Moritz. Die Gewalt eines ehrlichen Mannes überKabalemnacher.
Mad. Schwalbe. Impertinent!
Fr. v. Schmelz. Dn heillose Brut! — Courage,Madam Schwalbe! Greifen Sic an! Wir wollen diesengroßsprecherischen b'ankaron mit vereinten Kräften ermit-tircn.
(Beide Deinen gehen mir erhobenen Armen und ansgc-gcspreizten Fingern auf ihn lv§.)
Moritz (mit starker Stimme gegen Madam Schwalbe). Zu-rück ! oder —
Mad. Schwalbe (weicht einige Schritte).
Moritz (sanft nnd rührend). Mutter! — Wenn meinVater diesen Auftritt sähe! — Wenn er sähe, wie Sie —ehe noch ein Hälmchen Gras auf seinem Grabe sprießt —schon wieder wie eine Braut geschmückt dasichen —
Fr. v. Schmelz (mit lautem Geheul). Schweig, Un-glücklicher, schweig ! Beunruhige nicht die Asche des thcucrnMannes! Sein Andenken ist mir heilig, und ich hoffe, balddurch den Kummer über deine Gottlosigkeit mit ihm ver-einigt zu werden.
Zwanzigster Auftritt.
Herr von Puff. Die Vorigen.
H r. v. Puff (stürzt in lächerlicher Unordnung anf dieBühne. Daö halbangezv^ene Kleid hängt ihm auf der rech-ten Schulter und im Laufen knöpft er die Weste zu). Herr
Jerum! was gibt's denn hier für ein Unglück! — Ich binmit Schrecken aus einem Schläfchen erwacht. (Er verbeugt