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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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dat, und that dieß unter einem angenommenen Namen,weil ich voraussah, daß ich unter dem meinigen nichtsausrichtcn würde. Eine Reihe von Mißverständnissengab mir Hoffnung, dem Herrn von Puff vorgczogcn zuwerden. Ich breitete meine Arme nach Julien aus undumfing meine Mutter. So ist die Geschichte.

Mad. Schwalbe. Ein Gewebe von Unwahrheitenund

Fr. v. Schmelz. Lasse» Sie mich reden. GreifenSie meiner mütterlichen Autorität nicht ins Amt. (Zu ih-rem Svhnc.) Hast du nun ausdeklamirt?

Moritz. Ich habe für jetzt nichts weiter zu sagen.

Fr. v. Schmelz. Ich aber desto mehr! Wiekannst du bartloser Schulfuchs die verwegene Idee haben,schon jetzt an eine Mariage zu denken?

Moritz. Schon jetzt ist verzeihlicher, als n o chje tzt.

Fr. v. Schmelz. Ich verstehe deine cnigmatischcnWorte nicht. Es kommt aber auch nichts darauf an. DasGezwitscher eines Gelbschnabels verdient keine Attention.Ich will der Pauckc deiner Frechheit sogleich ein Loch ma-chen. Du erhältst hiermit die gemessenste Ordre, dich augen-blicklich ans die Universität zurückzubcgcbcn und der Rcchts-gclahrthcit mit gehörigem Fleiß obzuliegcn.

Moritz. Ich weiche nicht von dieser Stelle, bis Ju-liens Schicksal entschieden ist.

Fr. v. Schmelz. Seht doch den rcdikülcn Jupiter,der über Schicksale gebieten will!

Mad. Schwalbe- Sie nehmen sich zu viel Gurkenheraus, junger Herr! Julie! fort auf dein Zimmer!

Julie (will gehn).

Moritz (hält sic zurück). Bleiben Sie!