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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Gemahl hat fle ganz entstellt, und so weiter. (Weiner-lich.) Dieser letzte Punkt ist auch in der That keine Fic-tion. Mein zärtlicher Gram hat mich vehement ange-

griffen, und die Sonne meiner Jugend und Schönheit istin einem Meere von Thränen nntergcgangen. Ach! es istein Unglück, wenn man ein gar zu gefühlvolles und em-pfindsames Herz hat.

(Es wird nn der Thür geklopft.)

Mad. Schwalbe (halblaut). Da wird er kommen.

Fr. v. Schmelz (eben so). O wie schlägt mein Bu-sen! Wo soll ich hin?

Mad. Schwalbe. Hier ins Nebenzimmer.

Fr. v. Schmelz. 9'out n I'beure. (Sic wackelt nachder Thür.) Aber, Herzensmadamchen, ich bitte und be-schwöre Sie bei unserer alten, zärtlichen Freundschaft,sagen Sic dem jungen Manne treulich, was ich Ihnenvorhin in den Mund legte. Bieten Sie Ihre ganze

Klugheit und Suade ans. Ich werde dankbar, sehr dank-bar seyn.

Mad. Schwalbe. O denken Sie daran nicht!Ich diene Ihnen mit dem besten Willen, ohne alles In-teresse.

(Wiederholtes Klopfen.)

Fr. v. Schmelz. Ach Himmel! das scheint mir einhitziger Bursch! Ich verkrieche mich vor Bangigkeit inshinterste Zimmer. (Sie geht durch die Seitenthnr ab.)