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Finger sehen. Dich ist ein pardomiableS Fchlerchcn, daser schon nach und nach ablcgen wird.
Mad. Schwalbe. Wohl gesprochen, gnädige Frau!Sie beruhigen mich wieder.
Fr. v. Schmelz csich zierend). Wie finden Sie michheute? Sagen Sie mir aufrichtig und auf Ihr Gewissen:passier' ich noch?
Mad. Schwalbe. Welche Frage! Sie blüh'» wieeine Rose.
Fr. v. Schmel z. Ohne Flatterte!
Mad. Schwalbe. Da Sie besonders die Farbe derNacht abgelegt haben —
Fr. v. Schmelz (tief seufzend). Ach! nur für heute.Morgen trage ich sic wieder. cLebhnft und eitel.) Machtdieses griechische Gewand einen guten Effekt?
Mad. Schwalbe. Es steht Ihnen trefflich. Siesehen gerade darin aus, wie die weltberühmte schoneJungfer Lais aus Griechenland, von der ich neulich einBildniß in der Auction erstanden habe.
Fr. v. Schmelz. Hi! hi! hi! Sic heben scherzendund schmeichelnd meinen gesunkenen Muth. Aber, Frau-chen, wir wollen dennoch, der Sicherheit halben, einkleines Stratagemchcn appliciren. Verstehen Sie mich?— So eine kleine Kriegslist. Merken Sie wohl auf!Wenn der junge Herr kommt, so sprechen Sie nur vor-her, ehe sie uns einander präsentiren, allein mit ihmund schelten Sie wacker auf mich. Sagen Sie k>»ncl>o-ment: sie ist heute nicht vortheilhaft gekleidet — hat nichtihren schönen Tag — nimmt sich zu andern Zeiten vieljünger und reizender aus —
Mad. Schwalbe. Gut, gut.
Fr. v. Schmelz. Der eimxrin um ihren seligen