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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
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Fünfzehnter Auftritt.

Moritz. Madam Schwalbe.

Mad. Schwalbe (öffu-t die Mittclthür). Ha! sindSie da!

Moritz. Besohlncr Maßen.

Mad. Schwalbe. Sprechen Sie nicht so laut! (Sieführt ih» bis t», dcn N->»d der Bühne, und so weit nls mög-lich nun der Thür hinweg, durch welche seine Mutter abging.)

Moritz. Sie tbun ja so gcheimnißvoll.

Mad. Schwalbe. Die Wände haben bisweilen Ohren,und cs gilt eine Ueberraschung.

Moritz. Ha! so was lieb' ich.

Mad. Schwalbe. Freuen Sie sich nur nicht zusehr. Ich habe zwar ein Frauenzimmer für Sie imHause

Moritz. Im Hause? Das ist ja allerliebst!

Mad. Schwalbe. Ich weiß aber freilich nicht, obes ein Gegenstand nach Ihrem Herzen seyn wird.

Moritz. Zweifeln Sic nicht!

Mad. Schwalbe. Was man so gleich bei der Handhat, ist nicht immer das Beste.

Moritz. O, Madam, ich bin damit zufrieden, zeit-lebens zufrieden!

Mad. Schwalbe. Das wissen Sie so gewiß?

Moritz. Halb und halb; und es kostet Ihnen nurdrei Splben, so weiß ich's ganz.

Mad. Schwalbe. Drei Sylben? Nun wahrlich!das haben Sie errathen. Mit drei Sylben könnte ichIhnen das Frauenzimmer nennen; aber ich lege mir einSchloß vor den Mund.