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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Mad. Schwalbe (die bis jetzt in einiger Entfernunggestanden und oft mit bei» Kopfe geschüttelt Hot, tritt hinterden Redner nnd zupft ihn am Kleide).

Hr. V. Puff (wehrt sie, ohne sich umzufchen, mit derHand ab und fährt eifrig fort). Um an der Küste IhresHerzens den Tauschhandel der Zärtlichkeit zn treiben undHochdieselben zu ersuchen und einzuladcn

Mad. Schwalbe (zupft ihn wieder).

Hr. v. Puff (sie abwehrend). Zu ersuchen und ein-zuladen (Sr fängt an zn stottern.) die Firma mitmeiner Wenigkeit die Firma zu ersuchen und ein-zuladcn einzuladen

Mad. Schwalbe (znpft ihn stärker).

Hr. v. Puff (fährt zornig herum). Zum Teufel! waswollen Sie denn?

Mad. Schwalbe (ihm halblaut ins Ohr). Es ist genug.

Julie (aufstehend). Mir wird nicht wohl.

Mad. Schwalbe (ein zu ihr). Mein gnädiges Fräu-lein ! was stößt Ihnen zu?

Julie. Ich muß mich entfernen.

Hr. v. Puff. Jammerschade! Da ist nun die böseMadam Schwalbe daran Schuld, daß ich in meiner präch-tigen Rede stecken blieb. Ich hatte noch so viel Schönesauf dem Herzen ich wollte das gnädige Freifräuleinmit der Sonne und mich mit einer Pechfackel vergleichenthun ich wollte sagen

Julie (mit schwacher, gebrochener Stimme.) Herr VONPuff, Sie glauben ich bin aber nicht merken Siesich diese Worte! ich bin nicht, was ich scheine. (Sie

verneigt sich und geht ab. Madam Schwalbe folgt ihr mitehrerbietigen Ceremonien, und Herr von Puff begleitet siemit tiefen Reverenzen bis an die Thür.)