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Siebenter Auftritt.
Die Vorigen, ohne Moritz.
Julie. Wenn doch dieser Tag vorbei wäre! Mir istin meinem Leben noch nicht so bange gewesen.
Hannchen. Sic dauern mich. Ich bin ein armes,verlassenes Mädchen, aber für eine solche Pflegemutter —wenn sie auch noch zehn Mal reicher wäre — dankte ichgehorsamst. Sie ist ja eine wahre Tyrannin!
Julie (mit einem sanften verweisenden Tone). HanN-chen!
Hannchen. Ich mußte meinem Herzen Luft machen,so wenig ich sonst in die Klasse der unartigen Dienstbotengehöre, die bei jeder Gelegenheit von ihrer Herrschaft übelsprechen. Das kann mir niemand nachsagen.
Julie. Bleib bei dieser guten Sitte! Es ist ein un-nützes Ding, Schnippchen in der Tasche zu schlagen.
Hannchen. Aber über den Herrn von Puff darf ichmich doch ein Bischen anfhaltcn? Wir haben ja jetzt nichtsweiter zu thnn.
Julie. Den Herrn von Puff gebe ich dir Preis.
Hannchen. Er macht seit der Ankunft der Conrier-maske ganz außerordentliche Verschönerungsanstaltcn seinerhäßlichen Person. Der Friseur künstelt schon eine Stundelang an seinen Süberhaaren, und Schneider und Ga-lanterichändler jagen einander in seinem Zimmer ausund ein.
Julie. Laß ihn doch sein Wesen treiben.
Hannchen. Unten in der R»nse pinselt ein Maleram neuen Staatswagen. Das Wappen besteht in einem