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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Glücksrade, wie bei den Lotterien gebraucht wird. Esist ein Gemälde von ungeheuer»! Umfang; denn der gnä-dige Herr hat ausdrücklich besohlen, daß es, um ein rechtesAufsehen zu machen, die ganze Seite des Wagens ein-nehmen soll. Die großen, grimmigen Löwen, die denSchild halten, fletschen einen an, als ob man sich vorihnen fürchten sollte. Man wird aber wohl über fle la-chen, wenn sie sich öffentlich zeigen.

Julie. Immerhin! Ich werde in diesem Wagen niefahren.

Hannchen. Reizen Sie denn die vier prächtigenPorzellan-Schecken nicht, die ihn ziehen sollen? Das wer-den Wunderthierc.

Julie. Sie wcrdcn's?

Hannchc n. Ich kann mich nicht anders ausdrücken,denn sie sind noch in der Arbeit.

Julie. Was schwatzest du durch einander! Wir spra-chen von Pferden.

Hannchen. Ja doch! Herr von Puff wolltedurchaus Porzellan-Schecken haben; cs ließen sich aberkeine austrcibcn, die ihm bunt genug waren.

Julie. Nun?

Hannchen. Da kam ein Noßkamm und sagte: erverstehe die Kunst, Pferde zu malen, und zwar so dauer-haft zu malen, daß weder die Striegel seine Farben ab-kratzcn, noch der Regen sie wcgschwemmen könne. DaSgefiel dem Herrn von Puff. Er kaufte vier schneeweißeSchimmel und läßt sie setzt malen.

Julie. Sollte man's glauben!

Hannchen. Sie werden heute oder morgen dasProbcpferd hier vorbei führen sehen. Wie eins ist, sowerden sie alle. Herr von Puff ist nicht mit den unre-