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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
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(Zwei Bediente» schiebe» ein hölzernes, gesatteltes und ge-zäumtes Pferd auf Nädern herein.)

Hr. v. Puff. Tausend Element! das ist ein tüchtigerGaul.

Bereiter. Ich schäme mich fast, Ihnen auf diesemKinderklepper Lcctionen zu geben. Da Sie aber nun ein-mal noch nicht den Much haben, ein lebendiges Roß zubesteigen, so ist kein anderer Rath. Dieser breterne Hengstbäumt und bockt freilich nicht.

Hr. v. Puff. Das ist mir eben sehr lieb.

Bereiter. Sitzen Sie auf!

Hr. v. Puff. Gleich, gleich. (Sr seht den rechten Fußin den linken Steigbügel.)

Bereiter. Nicht doch! So bekämen Sie den Schweif,statt des Zugels, in die Hand. Nehmen Sie den linkenFuß und schwingen Sie sich in die Höhe.

Hr. V. Puff (seht einigemal vergebens an). Das Beestist so hoch wie ein Berg.

Bereiter. Hoho! kaum Mittelschlag.

Hr. v. Puff. Johann! Christoph! schiebt dochhinten !

(Die Bedienten helfen ihm.)

Bereiter. Bleiben Sie so einen Augenblick senkrechtim Bügel stehn und schwingen Sie dann das rechte Beinüber die Croupe.

Hr. v. Puff. Ueber was für ein Ding?

Bereiter. Ueber des Pferdes Kreuz.

Hr. v. Puff. Aha! Deutsch versteh' ich. (Sr martertsich umsonst, das Bein so hoch zu heben.) Helft mir doch,ihr faulen Schlaraffcn! Wofür gcb'ich euch Lohn und Brod?

(Die Bedienten hebe» ihm daS Bein hinüber und er fälltin den Sattel.)