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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
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Bereiter. Saust niedergelassen! Man muß sich nichtwie ein Klumpen Blei auf den Sattel werfen, sonst er-schrickt das Pferd und geht auf der Stelle durch.

Hr. v. Puff. Wohl mir, daß ich auf einem gedul-digen Thiere sitze. (Er klopft und streichelt den Hais desPferdes.)

Bereiter. Sie werden sich jetzt als Anfänger ge-fallen lassen, ohne Bügel zu reiten. (Er hängt sie hinaufan den Sattel.)

Hr. v. Puff. O weh! Ich armer Anfänger brauchediese Stützen gerade am nöthigstcn.

Bereiter. Man muß sie entbehren lernen.

Gauch. Recht, Herr Rammskopf! Das erinnert michan eine lustige Anekdote aus dem letztem französischenKriege. Da ging ein Kavallerieofficier ich weiß nicht,von welchem reichsständischen Kontingente der zufälligeinen Steigbügel eingcbüßt hatte, mitten in der Bataillezu Fuß heim, weil er, nach seinem eigenen Geständniß,ohne Bügel nicht reiten konnte.

Bereiter. Der jämmerliche Schächer! Gleichgewichtist die Seele des Reiters. Allons, Herr von Puff! ImSchritt vorwärts!

(Die Bedienten schieben oder ziehen das Pferd langsam fvrt.)

Hr. v. Puff -ängstlich,. Bleibt ja im Schritt! Hörtihr? So so fein gemach und behutsam!

Bereiter. Trab!

Hr. v. Puff. O Donnerwort!

(Die Bedienten bewegen das Pferd etwas schneller.)

Ihr Menschen, sepd ihr toll? Halt! ich werdeschwindlig brr! (Er sinkt vorwärts und umarmt denHals des Pferdes.)