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Mad. Schwalbe. Verstellt? — Ich? — Wenn?wo?
Julie. Je, vorhin. Es war recht kindisch von mir,daß ich nicht Scherz verstand.
Mad. Schwalbe. Was denn für Scherz?
Julie. Mit dem alten Herrn hier im Hause. — Siehaben wohl den Spaß schon wieder vergessen? Und ichGrillenfängerin setzte mich hin und weinte darüber.
Mad. Schwalbe. Das war in jedem Falle sehrabgeschmackt.
Julie. Sie haben Recht. Ich begriff endlich, daßSie mich bloß geneckt haben müßten, und so ward ichwieder lustig.
Mad. Schwalbe. Du irrst dich ganz. Mein Vor-schlag war eben so ernstlich, als wohlgemeint. Ich dächte,du sollst mich kennen, daß ein Larifari aus langer Weilemeine Sache nicht ist.
Julie. Sagen Sie, was Sie wollen, Sie verleitenmich nicht zum zweiten Male, Ihnen zu widersprechen.
Mad. Schwalbe «freudig,. Also willigst du ein? —Das ist brav, Julchen! Das ist vernünftig!
Julie «bestürzt,. Tante! — ist's möglich? — Wol-len Sic mir wirklich zumuthen, die Rolle einer Betrü-gerin zu spielen?
Mad. Schwalbe. Wie plump du dich ausdrückst!— Wer sich glücklich machen kann, muß nicht grübeln.
Julie. Ach! dieser Weg würde nicht zum Glück,sondern ins Spinnhaus führen.
Mad. Schwalbe. Ha! ha! ha! ist dir davor bange?
Julie. Nein; denn ich werde mich in Acht nehmen,es zu verdienen.
Mad. Schwalbe. Närrin!