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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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dern ei bewahre! ich will blos den holländischenGeldstrom, der ihm in den Kopf gestiegen ist, auf einefeine und anständige Art in meine Familie leiten.

Wiesel. Aber durch welchen Kanal?

Mad. Schwalbe. Durch meine Nichte, die ich demleichtgläubigen Schächer, unter dem Namen einer Baron-uessc von Adlcrsburg, zur Gemahlin empfohlen habe.

Wiesel. Nicht möglich!

Mad. Schwalbe. Sie glauben nicht, wie stolz erauf die Ehre ist, in eine so hohe Familie zu heirathen.

Wiesel. Ha! ha! ha! Wie entwickelte sich denn beiIhnen dieser große Gedanke?

Mad. Schwalbe. Durch den Herrn von Puff selbst-Er war kaum in meinem Hanse warm geworden, so ver-traute er mir seinen Entschluß, sich zu vermählen. Ha!dachte ich, das ist für Julien eine vortreffliche Gelegen-heit, unter die Haube zu kommen; und ich war schon imBegriff, mit ihrem Namen herauszuplatzcn, als er sicherklärte: daß seine künftige Gemahlin ein Fräulein scpnmüsse. Ich will durchaus, sprach er, was Gnädigeshaben.

Wiesel. So zierlich drückte er sich aus?

Mad. Schwalbe. Mit denselben Worten. Wiewar ich froh, daß ich Julien noch nicht genannt hatte!Ich adelte sic nun auf der Stelle und gab ihr einen mäch-tig reichen Vater, der außerhalb Landes, dreißig Meilenvon hier, eine große Herrschaft besitzt.

Wiesel. Welche kühne, meisterhafte Wendung!

Mad. Schwalbe. Der Baron, sagte ich, hat Zwarviel Familienstolz, ist aber mein alter, intimer Freund,und ich vermag alles über ihn. Er vertraut mir, sagteich, seine einzige, geliebte Tochter ich habe die Sorge

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