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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
31
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Fechten, Reiten und Tanzen zu lernen und sich überhauptzu einem Hofmann zu bilden.

Wiesel. Ha! ha! ha! was sich so ein Mensch fürunnöthtge Plage macht! Wenn ich das schöne Geld hätte,ich wollte ruhig auf meinem Stuhle sitzen und das Geldmüßte arbeiten.

Mad. Schwalbe. Das thäte ich auch.

Wiesel. Er schickt sich wohl nicht einmal zu den ga-lanten Künsten, die er treiben will?

Mad. Schwalbe. Gerade so, wie der Esel zumLautcnschlagen. Das können Sie sich vorstellen. WasHänöchcn nicht gelernt hat, das lernt ein Hans zwischenFünfzig und Sechszig nimmermehr.

Wiesel. Schon so alt? Der Mensch ist toll!

Mad. Schwalbe. Ich bin desto klüger und befindemich bei seiner Tollheit recht wohl. Alle seine Lehrer, dieich ihm empfohlen habe, sind meine Kreaturen. Derwindige Abenteurer Gauch

Wiesel. Ich kenne den Zeisig.

Mad. Schwalbe. Ist sein Hofmeister und Professorder Galanterie. Außerdem gibt ihm auch der FechtmeisterSarraß Lectioncn.

Wiesel. Nicht auch der zierliche Tanzmeister Stroh-ficdel und der gewaltige Pferdcbändigcr Nammskopf?

Mad. Schwalbe. Die fangen heute an.

Wiesel. Nun, da sind die rechten Bursche bei-sammen.

Mad. Schwalbe. Sehn Sie, so habe ich ihn ganzin meiner Gewalt und er sollte dem Himmel auf denKniccn dafür danken. Hätte er nicht bei seiner Einfalt inschlimme Hände gcrathen können? Sie wissen, was csfür Gaunerbanden hier gibt. Ich will ihn nicht plnn-