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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Siebenter Austritt.

Wiesel. Madam Schwalbe.

Wiesel. Frau von Schmelz war hier?

Mad. Schwalbe. Lange genug. Sie hat immerPech am Kleide. Setzen Sie sich. Wir haben nichtviel Zeit. cSic sctzc» sich.) Der Herr von Puff war also,wie ich Ihnen schon gesagt habe, ein Dütchenkrämcr. Nunhören Sic, wie sonderbar ihn das Gluck reich gemacht hat.Vor ungefähr drei Vierteljahren, verstehen Sie mich, kommtim Gasthose seines Städtchens ein fremder Reisender an,wird krank und liegt sechs Wochen auf einer Stelle. Alser wieder gesund ist und abrciscn will, kann er den Wirthnicht bezahlen. Dieser läßt ihn nicht fort. Der armeFremdling versilbert alles, was er von seinen wenigen Hab-scligkeitcn entbehren kann; es reicht aber nicht. Er bietetnun ein Loos der holländischen Lotterie um ein Spottgcldin der Stadt aus. Niemand mag's; doch endlich wird ermit dem gegenwärtigen Herrn von Puff um ein paar Tha-ler Handels eins, und vier Wochen darauf bedenkenSic das tolle Glück! hat das Loos Einhundert undzwanzig Tausend holländische Gulden gewonnen.

Wiesel. Alle Wetter! lieber den Glückspilz! Dasmacht nach unscrm Gcldc den Gulden holländisch Cou-rant zu dreizehn Groschen gerechnet

Mad. Schwalbe. Netto sünfundsechszigtauscnd Thalcr.

Wiesel. Ein ungeheures Glück für einen Pfennig-krämer!

Mad. Schwalbe. Drum fuhr auch der Hochmuths-tcufcl ihm stracks in den Kopf. Er schloß sein Lädchen,kaufte ein Rittergut, ließ sich adeln und kam hierher, um