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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
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Mad. Schwalbe. Das wird wohl das Beste scpn.

Fr. v. Schmelz. Sch» Sic, mein Sohn, der Stu-dent, ist ein toller Geist. Ich muß also, wenn ich ihn inguter Zucht halten will, einen vigouröscn Mann haben,der mir nicht so geschwind, wie man eine Hand umkchrt,alt und malade wird.

Mad. Schwalbe. Das widerspricht aber Ihren vo-rigen Aeußerungen. Sie beliebten zu sagen, Sie wolltenkeinen jungen Gemahl.

Fr. v. Schmelz. Ja, das sagt' ich, und dabei bleibt'sauch. Nicht jünger, als ungefähr sechs- oder sicbcnund-zwanzig Jahre. Das ist doch wahrhaftig nicht allznjung.

Mad. Schwalbe. Nein, »ein! da haben Sic Recht.Das ist ein treffliches, kernhastcs Alter. So ein Mannist muthig und rasch

Fr. v. Schmelz. Das sag' ich eben.

Mad. Schwalbe. Ist in allen Fächern zu brauchen.

Fr. v. Schmelz. Jawohl!

Mad. Schwalbe. Bleiben Sie Lei diesem Entschluß.Ich hoffe, Sic nach Wunsch zu bedienen.

Fr. v. S ch m e l z. Sie werden mich ungemein obli-giren.

Mad. Schwalbe. Rechnen Sie auf mich. Ich habeschon halb und halb ein solches Subzcct auf dem Rohre.

Fr. v. Schmelz. Kann ich's wohl diesen Nachmittaghier in Augenschein nehmen?

Mad. Schwalbe. Schon heute? Das wird kaummöglich scyn. Die gnädige Frau haben viel Eile.

Fr. v. Schmelz. BloS meines Sohnes wegen.

Mad. Schwalbe. Ich glaub' cS wohl- Sie wer-