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bestchcn; ich muß einen männlichen Beistand, einen Be-schützer haben.
Mad. Schwalbe. Also einen braven, verständigenMann, der Ihr Hauswesen regiert ?
Fr. v. Schmelz. Richtig.
Mad. Schwalbe. Nun, wenn Sie sich denn — wiees auch sehr wohlgcthan ist — blos in dieser Absicht wie-der vermählen wollen, so sehn Sie natürlicher Weise nichtauf'S Alter. Das heißt: Sie suchen keinen Springinsfeld,keinen Gelbschnabel —
Fr. v. Schmelz. Ei, bewahre! Kein junges Fänt-chcn. — Ich kenne freilich manche alte Dame, die füglichdie Großmutter ihres Gemahls scpn könnte; aber das istUeppigkeit und Thorheit. Ich bin darüber hinaus.
Mad. Schwalbe. Recht gut. Aber ein Greis paßtdoch auch nicht für Sie. Ich dächte, ein angehender Sech-ziger -
Fr. v. Schmelz (mit Erstaunen). Ein Sechziger? —Soll ich mich mit einem Graukopf alliiren, um seine Wär-terin zu scpn?
. M ad. Sch w albe. So wählen Sic einen Fünfund-fünfzigcr.
Fr. v. Schmelz (überhebt sich der Antwort durch Husten).
Mad. Schwalbe. Oder einen Fünfziger.
Fr. v. Schmelz. Ein gefährliches Alter! Männer vondiesen Jahren sind schlaue Füchse und mit allen Hundengehetzt.
Mad. Schwalbe. Oder einen Fünfundvierziger.
Fr. v. Schmelz (hustet).
Mad. Schwalbe. Oder einen Vierziger.
Fr. v. Schmelz. Liebe Madam! soll ich mich überdiesen Punkt ganz aufrichtig expectoriren?