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derer Wcltmcnschcn, mit dem stillen Divertissement, seinebeiden Daumen unaufhörlich um einander hcrumzuwirbcln.Sagen Sie selbst, liebe Madam, war das nicht ein un-schuldiges Spielchen?
Mad> Schwalbe. Ach! so unschuldig, daß man's inder Kirche treiben kann.
Fr. v. Schmelz. Er hatte sich darin durch langeHebung eine admirablc Fertigkeit erworben. Sehen Sie,so saß er — gerade so — und so macht' er's. (Sie legesich phlegmetisch im Stuhle zurück und spielt mit den Dau-men.)
Mad. Schwalbe. Sic haben's ihm gut abgelcrnt.
Fr. v. Schmelz. O, Sie flatteren! Seine Zierlich-keit und Adresse kann ich bei weitem nicht erreichen. —Nun bedenken Sie, was ich verloren habe!
Mad. Schwalbe. Freilich viel- Doch scheint mirZhr Verlust noch erschlich.
Fr. v. Schmelz. Sagen Sie das nicht! Es war einMann wie ein Heimchen; man ward ihn gar nicht gewahr:den einzige» Fall ausgenommen, wenn das Essen nicht zurechter Zeit fertig war. Das mußte präcise Schlag zwölfUhr vor seinem Lehnstuhle anfgetragen werden; sonstbrummte er, «»»« comparsisou, wie ein hungriger Bär,und war wohl gar Lastant, mit den Fußen zu stkampfen.Hatte aber die Köchin zur bestimmten Minute eingerichtetund er fand alles nach seinem Gout apprctirt, so war erauch so mild und freundlich, wie ein Mailüstchcu. — Ach!ich könnte mein Leben laug von ihm sprechen, und würdedoch nicht fertig, seine Meriten zu rühmen.
Mad. Schwalbe. Das ist alles recht gut und schön.Wenn aber die gnädige Frau noch bis diese Stunde inden Wohlseligen so zärtlich verliebt sind, so wollte ich