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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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einen Braunen? Einen Husarenmajor oder einen Kirchen-probst? Einen Niesen oder einen Zwerg?

Fr. v.Schmelz. Geh'» Sie mir, Sie spaßhafte Frau,mit Ihren drolligen Hyperbeln! Da hätten Sie ja einvollständiges Männer-Magazin! Sogar Riesen undZwerglein!!!! die letzte Sorte muß ich miraus beweglichen Ursachen sin jedem Falle gchorsamst ver-bitten. Denn dieser schwache 6nl,bre hi! hi! hi!

Mad. Schwalbe. Taugt nichts ist nicht der Co-pulationskosten Werth. Sie haben Recht. Die gnädigeFrau sind eine Kcnnerin; das merkt man.

Fr. v. Schmelz (mit dem Finger drohend). Frauchen,Frauchen! Sie detourniren mir auf eine schalkhafte Weisedie Wörtchen im Munde und scheinen auf einen gewissenArtikel zu zielen, für den ich niemals passionirt gewesenbin. Ich arme verlassene Wittwe suche einen Ehcgenos-sen, der dem Hauswesen mit Kraft und Energie vorstehenkann. Bei dieser Intention läßt sich aber von einem ver-buttcten Figürchen, an dem die Natur gleichsam nur halbeArbeit gcthan hat, kein ersprießlicher Gebrauch machen»Ein solcher kleiner Zachäus!!! (Sie fällt plötz-lich in einen weinerliche» Ton.) Doch, ach! wie kann ichso badiniren? Es ist für mich traurig genug, daß ichvon mancherlei Umständen pressirt werde, in der trüglichenEhelotterie ein neues Loos zu nehmen. Einen solchen Tref-fer, wie mein seliger Gemahl war, zieh' ich gewiß nichtwieder. <S,e fängt an ZI, schluckjen.)

Mad. Schwalbe. Fassen Sic sich. Setzen Sie IhrerBetrübniß endlich Maaß und Ziel. Man muß in der Weltnur immer vorwärts sehen, nicht hinter sich. Was vorbeiist, das ist vorbei.

Fr. v. Schmelz. Das führe ich mir freilich auch