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wieder über die Schwelle kommen. (Zu Wiesel.) Sie frag-ten nach dem Herrn von Puff?
Wiesel. Ja, ich war so frei, weil mir sein Nameganz fremd ist.
Mad. Schwalbe. Er wär's Ihnen nicht, wenn Sieseit acht Tagen einen Gang zu mir gethan hätten.
Wiesel. Pardonnircn Sic.
Mad. Schwalbe. Der Herr von Puff, will ich Ih-nen sagen, wohnt hier im Hause — Doch wir wollen als-dann von ihm sprechen. Jetzt mag Hannchcn ihr buntesRegister vollends ablesen. Allons! wer war noch da?
Hannchen (liest). Nummer Fünfzehn: Ein gekrönterPo -
Mad. Schwalbe (mit der grüßten Hastigkeit aufsprin-gend und cinfallcnd). Po — Potentat? Gekröntes Haupt?
Hannchen. Ich meines TpcilS habe keine Krone aufseinem struppigen Kopfe gesehn. Es war ein Brausewindin einem abgetragenen Fähnchen.
Mad. Schwalbe (polternd). Und der gab sich füreinen Potentaten, für ein gekröntes Haupt aus?
Hannchen. Nicht doch, Madam! Sie ließen mich vor-hin nicht ausredcn. Er sagte, er wär'cin gekrönter Poet.
Mad. Schwalbe (matt und kleinlaut die Hände fal-tend). Ach, dn lieber Gott! — ein Poet! — (Zn Wiesel.,Wie kommen denn solche Menschen dazu, sich einer Kronezu rühmen?
Wiesel. Es ist nur ein armseliges Kränzchen vonLorbeerzwcigen.
Mad. Schwalbe. Da geht mir ein Licht auf. Esmuß jetzt eine schmähliche Menge Poeten geben; denn dieLorbeerblätter sind seit einiger Zeit ganz ungewöhnlich imPreise gestiegen.