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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Hannchcn. Er meinte, der junge Mensch: er wollteLen Namen irgend eines schon bekannte» Schriftstellers ansden Titel seines Buchs setzen; dann wurden die Buchhänd-ler wohl zugreifcn und die Leser auch.

Mad. Schwalbe. Je, der Spitzbube! Er will Na-men stehlen und ich soll sic verkaufen! Du kommst mirrecht! Wir wollen uns bei dem Schuft nicht aufhalten.

Hannchcn (liest). Nummer Fünf bis Neune: EinSecretär, eine Amme, ein Informator, ein Reitknecht undein Mohr alles dicnstlose Leute, die um Empfehlungund Versorgung bitten.

Mad. Schwalbe. Haben sie Attestate von ihren vo-rigen Herrschaften?

Hannchcn. Zum Theil. Dort liegen sie.

Mad. Schwalbe. Schon gut. Fort!

Hannchcn (Nest). Nummer Zehn: Ein junges, bild-schönes Frauenzimmer, das sein Anliegen nicht entdeckenwollte.

Wiesel (bei Seite). Ich errath' cs.

Mad: Schwalbe. Wird doch wicderkommen?

Hannchcn. Gegen Abend. (Sie liest weiter.) Num-mer Eilf bis Vierzehn: Ein Taschenspieler, ein Maultrom-melschlägcr, eine Harfenistin und ein Seiltänzer.

Mad. Schwalbe. Mein Himmel! was wollte dasVolk?

Hannchcn. Dem Herrn von Puff Unterricht geben.

Wiesel (neugierig). Wer ist der Herr von Puff?

Mad. Schwalbe (schnell emfallenb). War das Har-femnädchen jung und hübsch?

Hannchcn. O nein! Alt und grau, und häßlich wieeine Zigeunerin.

Mad. Schwalbe (unwillig). Der Balg soll mir nicht