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herab zu schleudern, iim einem neuen Lieblingefanatisch zu huldigen.
Freilich treten hier nebst dem in der Pflanzen-und Thierwelt so deutlich ausgesprochenen Strebennach unausgesetzter Umwandlung, noch man-cherlei Beweggründe ein, als Eifersucht, Neid, ge-krankte Eitelkeit, selbstsüchtige Ueberschätzung des ei-genen Werthes u. d. g., welche der Menschen-natur eben so eigenthümlich sind, als in der höhernThier- und Pflanzenwelt ganz eigenthümliche Er-scheinungen ausgefunden werden, die der (sogenannten)anorganischen Natur gänzlich mangeln, oder daselbstwenigstens in einem noch so tiefen Schlummer ver-sunken sind, daß hier nur die Rudimente zu denErscheinungen vorausgesetzt werden dürfen, welche inder höhern Thier - und Pflanzenwelt entwickelt undallseitig ausgebildet hervortreten.
Die Geschichte liefert unzählige Beispiele vonveränderlichen unstäten öffentlichen Gunst-bezeug ungen, und vorzüglich finden wir dieß anden Republiken sich unaufhörlich wiederholen.
Miltiades starb im Gefängnisse, weil das Volk,welches am Tage bei Marathon ihm sein Daseyn schul-dig wurde, ihn mit einer so schweren Geldbuße un-gerechter Weise belegt hatte, daß er sie nicht bezah-len konnte. — Es half dem Aristides nicht, unterdem Zunamen des Gerechten bekannt zu seyn, undnicht dem Cimon, daß er so liebreich und mildthätigals groß war. Themistokles, nachdem das gerek-