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verarbeiten wir zu Begriffen, zu Ideen; habenaber diese einen unserer Fähigkeit angemefsenen Gradder Vollendung erreicht, so verlassen wirdas uns zum Ueberdrusse gewordene Thema, uman einem neuen noch unverarbeiteten, unser»intellektuellen Bilduugstrieb zu üben.
Auch an der ideellen (sich auf Intelligenz,Gemüth, Charakter beziehenden) Seite des mensch-lichen Erscheinens überhaupt, cs möge dieses aufeinzelne Individuen oder auf ganze Nationen bezo-gen werden; kurz, an den Aeußerungen jener Aktionder Natur, welche wir mit dem Namen des An-thropismus ') bezeichnet haben, auch hier zeigtsich ein Analogon jenes Verhaltens, das wir ebenan dem vegetativen BildungZakte der Pflanzen- undThierwelt zu bemerken Gelegenheit hatten. Auchan dem lebendigen Walten in der Men-schengeschichte, an dem nationalen Treibenkönnen wir das Streben entdecken, den nie schlum-mernden Bildungstrieb an Objekten oder Per-sonen zu üben, eine Zeit hindurch einerlei Zweckzu verfolgen, den Gegenstand allgemeiner Hoch-preisung allmahlig zu den höhern Stufen des Scynszu erheben, dann aber, der verschwendete» Gunst-öezeugungen überdrüssig,'den selbsterhobcnen Götzen
) Siehe meine Skizzen zu einem Gesctzbuche der Natur.