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(?r.)
In den Aktionen der lebenden Natur zeigtsich ein in sich selbst bedingter Thätigkeits-trieb, eine Autonomie, nicht blos in der Hin-sicht, daß eigentlich all' das rastlose Treiben nicht zueinem bleibenden Resultate führt, daß viel-mehr, nach erlangtem nächsten Endzwecke, derselbesogleich wieder als Material zu einem neuen Baueverwendet wird; nicht blos in dem unruhigen Stre-ben nach Vernichtung des Bestehenden und nachneuen Schöpfungen, wodurch das Lebende alle-gorisch darstcllt das die Gegenwart hinter sich tre-tende und stets nur dem unerreichbaren Ideale nach-jagende Gemüth, — sondern es spricht sich jene Au-tonomie in dem Bildungsprozesse des Namrlebensauch dadurch aus, daß ein und derselbe End-zweck von den mancherlei lebenden Individuen ausdie mannigfaltigste Weise verfolgt wird, unddas (möchten wir sagen) mit einem 'Ausdrucke voneitler Sucht nach Originalität in den zu ei-nerlei Zwecke führenden Mitteln, woruach öfters dievcrwickeltsteu Combi Nationen zur Erreichungeines Zweckes gewählt werden, welchen wir in an-dern Fällen auf die allerein fachsie Weise voll-kommen erlangen sehen.
So führt Sprengel *) folgendes Beispiel an:Bei einem Gewächse um Port-Jackson auf Ncu-Holland, der Igurina, zernagen die In-
*) Sprcngels Anleitung zur Kenntlich; der Gewächse.