Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
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'( 21 .)

allmahlig beym Embryo entstehen, bei den meistenunter ihnen stehenden Thieren dciS ganze Leben hin-durch eben so viele eigne Knochen, und die frühestenEmbryoperioden kommen auch mit den niedrigsten per-manenten Wirbelthierbildungen überein.

ki. Auch die ganze äußere Form des Embryodurchläuft niedere Bildungen. Der Mangel einerScheidung des exkremitatenloscn Körpers in Stammund Kopf ist offenbar Wurm - und Molluskenstufe,so wie der Embryo nach hervorgebrochnen Extremi-täten durch den Mangel des Halses mit den Fischenund Cetacecn übereinkommt. Mehreren unter die-sen, so wie vielen Reptilien und selbst den Cetaceenunter den Säugthieren fehlen auch ein oder beideExtremitätenpaare, und da, wo die Extremitäten inder Thierreihe Hervorbrechen, sind sie, wie anfangsbeim Embryo, kurze Stümpfe ohne Finger und Ze-hen. Die Zahl dieser letztem übertrifft bei keinemThiere die menschliche, und bei vielen ist sie gerin-ger. Bei mehrern sind die Zehen, wenn auch dieZahl derselben eben so groß ist, doch durch eineSchwimmhaut unter einander gewissermaßen verei-nigt, wie auch beym menschlichen Embryo anfangsdie Finger und Zehen verschmolzen sind, wenn siegleich als eigne Glieder wahrgenommen werden. Di»Wirbelsäule läuft sehr deutlich anfangs in eine kleineschwanzartige Verlängerung aus.