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Von andern Thieren unterscheidet sichder Mensch in dieser Hinsicht durch diegrößere Schnelligkeit, womit er die nie-der» Bildungen durcheilt. So wie seine Bil-dung die vollendetste ist, so erhebt sie sich auch schnel-ler als die der übrigen Thiere über die niedrigeren,vermuthlich, um zur höher» Vollendung Zeit zugewinnen.
Nicht blos an der somatischen Seite derThierwelt und des Menschen, sondern selbst an derphysischen Seite dieser beiden laßt sich Nachweisen,wie das an den verschiedenen Thieren getrennt Er-scheinende sich am Menschen wiederhole und in Eineszusammenstieße. Der Mensch ist in der Thierwcltnicht blos leiblich, sondern auch physisch, derhöchste Ausdruck des Differenzirens sowohl als desCentralisirens. Sehr scharfsinnig drückt sich Okenhierüber folgendermaßen aus: Der Mensch ist dasgrimmigste Raubthier und der unterwürfigste Wie-derkäuer, die artigste Meerkatze und der scheußlichstePavian, das stolzeste Roß und das geduldigste Faul-thier, der treueste Hund und die falscheste Katze, dergroßmüthigste Elephant und die hungrigste Hyäne,das frommste Reh und die ausgelassenste Ratte.
*) Oken's Zoologie.