Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
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desselben in der Thierrcihe übereinkommt, anfangsweit einfacher, sofern die Abteilung in den dickenund dünnen Darm fehlt, auch der Magen sich we-niger deutlich van dem übrigen unterscheidet. DieNasen- und Mundhöhle hängen anfangs ganz, all-mählig nur nach hinten mit einander zusammen, unddieser Mangel einer Scheidung spricht sich zuletztdurch unvollkommene Vereinigung der Oberlippe inder Mittellinie aus« Eben so ist bei den Vögelnbeständig der Hintere Theil des Gaumens gespalten,ihnen und fast allen Reptilien fehlt das Gaumensegel,mehrere Säugthiere haben eine Hasenscharte. DieZähne erscheinen bei dem Embryo erst spät, so wiesie auch das ganze Leben hindurch mehreren Säug-thieren, den Vögeln, mehreren Reptilien und Fischen,den meisten wirbellosen Thieren fehlen. Beim Em-bryo findet sich in einer frühen Periode ein Anhangam Krummdarm als Spur der ehemaligen Verbin-dung desselben mit der Nabclblase, der sich bei vie-len Vögeln das ganze Leben hindurch erhält. DieGröße der Leber nimmt von den frühen Periodendes Embryo an ab, die der Milz dagegen zu, bei-des genau wie in der Thierreihe.

ck. Dle Genitalien sind anfangs nur nach ei-nem Typus gebildet, und ihre früheste Form ist dieweibliche "). Darauf folgt eine Periode, wo ein

*) S. KMIer 60 Zointslium evolntione. Ilslas i8i5.