( 21 .)
die bei allen obigen Wirbelthieren das ganze Lebenhindurch Statt findet.
Die Dünne der Wände der Hirnhöhlen undder Mangel an Windungen an der Oberfläche desHirns, das Uebergewicht von grauer Substanz stelltvorzüglich die bei den Fischen und Reptilien beste-hende Bildung dar. Auch bei mehrern Säugthie-ren und allen Vögeln ist das große Gehirn ohneWindungen, und das Verhältniß der grauen Sub-stanz zur weißen bei allen größer als beim Men-schen. Das kleine Gehirn bekommt, sowohl in derThierreihe als in der Entwickelung des Menschen,früher eine gewundene Oberfläche, als das große, in-dem es bei mehrern Fischen, allen Vögeln undSäugthieren gefurcht ist.
e. Erst allmählig entstehen die Anhänge desNervensystemeS, die Sinnorgane, beim Embryo so-wohl als in der Thierreihe, und in ihrer Entwick-lung bieten sie sehr bedeutende Thieranalogieen dar.
e. Der Darmkanal ist anfangs an seinemobern und untern Ende verschlossen, wie bei mehrernEingeweidewürmern. Das Hintere Ende bleibt lan-ger verschlossen als daö vordere, so wie bei mehrern >Zoophyten der Mund zugleich After ist. Der Darm-kanal ist anfangs nicht länger als der Körper, undvergrößert sich nur allmählig, wie er auch im All-gemeinen, einzelne Ausnahmen abgerechnet, abwärtsin der Thierreihe immer kleiner wird. Eben so ister, was auch im Allgemeinen mit der Entwicklung