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Mechanismus und Chemismus wiederholen, jedochnicht für sich allein, sondern im Konflikte, und nurnebenher, mit den eigenthümlichen Erscheinungen desLebens?
Am Lebenden ist das vitale Erscheinen dasPradominirende, daher die Resultate desselben che-misch erklären, so viel heißt, als, eine Haupterschei-nung aus einer ihrer Nebenerscheinungen begreifenwollen. Wer die Stellung meines Armes, welchedemselben unwillkührlich durch meine innere Gemüths-siimmung crtheilt wird, und wodurch, in Harmoniemit allen übrigen Theilen meines Körpers, mimischdargestellt wird, was geistig in mir vorgeht, auseiner bestimmteil Nebeneinanderlagerung der mit ei-genthümlichen Kräften versehenen kleinsten Theilchenmeiner Armmuskeln erklären wollte, den würde ichgeradezu als toll erklären, ob ich gleich nicht läug-nen kann, daß die kleinsten Theilchen meiner Arm-muskeln mit bestimmten Kräften beitragen, jene ei-genthümliche Lage meines Arms zu erhalten, welchessich sogar mathematisch auödrücken ließe, nämlich,durch die anzubringenden Gewichte, wodurch meinArm aus jener Lage verrückt werden möchte.
Dergleichen unnatürliche Auslegungen der Na-turerscheinungen entstehen im Menschen nie von selbst,sondern sie sind als eine abnorme intellektuelle Ab-spieglung der Sinncnwclt zu betrachten, welche bloSdem Umstande ihren Ursprung verdankt, daß, vonJugend auf in den Glaubensartikeln der Schule aus-I. Band. C