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1 (1822)
Entstehung
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liches mit einigen einzelnen Symptomen des Thier-lebens, obgleich er keineswegs entspricht dem Total-habituö jenes Lebens, das dem hier betrachteten Thier-individno, als Lebendes, zukommt« Es folgt daherhier gar nicht der Schluß, daß jener erkünstelte Zu-stand ein (auch nur augenblicklich hervorgerufencr)Lebenszustand selbst sey, da ein einzelnes Symp-tom des Lebens noch kein Leben ist. Allein esfolgt selbst nicht einmal, daß jener erkünstelte Zustandwirklich als einzelnes Lebenssymptom betrachtetwerden müsse, da sehr wohl durch äußere Veranlas-sung ein Zustand hervorgebracht werden kann, wel-cher einem andern Zustande, den äußern Erscheinun-gen nach, ähnlich ist, ohne daß darum beide Zuständeals ein und derselbe Zustand betrachtet werdenmüßten.

Sehr auffallend läßt sich diese letztere Behaup-tung durch folgendes Beispiel beweisen:

Gesetzt, es habe Jemand eine Krankheit, welchesich durch eine bestimmte Gruppe von Symptomenbeurkundet, unter welchen Symptomen unter andernauch jenes besiehe, daß der Kranke an der Zungen-spitze heftige Stiche empfinde. Gesetzt, der Krankewerde vollkommen geheilt, und befinde sich längereZeit hindurch in vollkommenster Gesundheit. Nunwerde in ihm durch von Außen beigebrachte Nadel-stiche an der Zungenspitze künstlich ein Gefühl erregt,das ihn ganz an das während seinem ehemaligenKrankheitszustand« oft empfundene Symptom des