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1 (1822)
Entstehung
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(i.)

bestehende politische Zustand nur so und nicht andersentstehen konnte? und da, wo eine solche Consequenzder Begebenheiten besteht, daß selbst der menschlicheGeist nach natürlichen Denkgesehen sie klar zu er-fassen fähig ist, könnte da wohl ein Zustand ange-nommen werden, der außerhalb der Gesetze der Na-tur läge? Läuft cs denn aber den Gesetzen der NaturZuwider, daß der Eine unumschränkt befehle, derAndere dumm gehorche, der Dritte, indem er zugehorchen scheint, in der That am Herrschen Theilnehme? Liegt das Verhältnis; zwischen dem Löwen,dein Schafe, dein Fuchse außer den Grenzen derNatur?

Manche sogenannte Werke der Kunst entfernensich von den graziösen einfachen Formen der Naturso sehr, sind so bizarr, daß sie als widernatürlicherklärt werden wollen. Ist denn aber in der Naturwirklich Alles graziös und einfach, hascht nicht selbstdie Pflanzen - und Thierwelt, in ihren mancherleiDarstellungen, nach dem Sonderbaren, Bizarren,unnüherweise Verwickelten? Ist der Geschmack, dersich in den egyptischen Obelisken, oder in den über-häuften Verzierungen an den in Frankreich unterLudwig dem XV. erbauten Kunstwerken ausspricht,mehr ungraziös, mehr bizarr, als der Kunstgeschmack,welcher sich manifesiirt in dem Baue und der Artder Bewegung, an dem auf den Hinterbeinen sitzen-den und damit forkhüpfenden Känguru, oder an der