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durch und woran er lebt, bildet, schafft, und vernich-tet. Die materielle Naturansichc erregt bei demjeni-gen, wo noch nicht alles reinmenschliche, religiöseund moralische Gefühl unterdrückt worden, den höch-sten Grad von Entrüstung; welche jedoch bald inMitleiden übergeht, wenn, durch weitere Be-trachtung, die Erbärmlichkeit und Seichtheit jenerAnsicht hervorzuleuchten beginnen, lieber wollen wirauf alles philosophische Eindringen in die Mysteriender Natur Verzicht leisten, als Gefahr laufen,in jene Geistes - und Herzens-Zerrüttung zu gera-then, welche der den Materialismus herbeiführendenstreng abgeschlossenen bloßen Neflexionöphiloso-phie über Natur so eigen ist.
Unter dem, in so vielfacher Bedeutung genom-menen, sich zum Theil auf die unsumigsten Ansich-ten beziehenden Ausdrucke Natur, verstehen wirAlles, was wir, innerhalb uns und außer uns, gei-stig und sinnlich wahrzunehmen vermögen, was füruns eine empirische Bedeutung hat, und an demwir bestimmte Gesetze nirgend vermissen, wenn wirgleich nicht allemal im Stande sind, dieselben be-stimmt anzugcben und noch seltner, vielleicht nie de-ren Bedeutung klar auszufassen, und uns hier höch-stens ein Erahnen, wohl nie ein Er rachen zuTheil werden möchte.
So unendlich Vieles nun auch, der hier gege-benen Definition gemäß, die-Natur in sich fassen