Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
XLIII
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Ich meines Geistes erstarrende Glieder (8)

Tauch' in die warme, die lebende Schöpfung, (8)lind so versteinere was sich da reget; (8)

Wenn an des Himmels gewölbten Figuren, (9)

Und an des Erdballes Rinde und Klüften, (9)

Ich schon verschwendend das Messen genbet; (9)Wenn wunderthatige Salze, Metalle, (io)

Feuer und Wasser selbst, diese sich Fliehenden, (10)Doch ans Zerstörung gemeinschaftlich Sinnenden, (10)Wenn diese alle, zweckmäßig geleitet, (io)

Neues mir geben durch Trennen und Binden, (io)

Und so das Schaffen zu ahmen ich wähne; (io)Wenn die Metalle, nach meinem Gebote, (li)

Die starre Leiche in Zuckung versetzen, (n)

Und also ich auch ein Leben zu schaffen (11)

Fähig mich preis', das Geheimniß besitzend, sii)

Das ich so listig geraubct dem Himmel; (n)Wenn endlich, trunken, ich mein die Welt nenne! (12)Da wird mir Selbstspottes bittre Empfindung, (rz)Und aus dem Innern die Wort' ich vernehme: (iz)Glaubst du denn wirklich, im Messen es liege, (14)DaS durch Ergründen der Weise will sagen? li-z)Siehst du denn nicht einmal, daß dir von Allem (,4)Bleibt nur die Schale? der Kern ist verschwun-den! (14)

Wird denn durch's Maß auch das Wesen dir eigen? (14)Der Quantitäten erhabene Kunde, (14)

Die dir des Weltbau's Mechanik enthüllet, (14)

Sie wird zu Schande,, am Reiche des Lebens; (14)Ja! selbst am Wurme muß sie verstummen; (14)

Hier sthon ist freies, ist eigenes Walten, (14)