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Wo sich das Schrecklich' ein Reich scheint zu gründen, (4)Wo selbst das Toben znm Much' uns entflammet? (4)Will denn ein Gott hier sich zürnend verkünden? (4)Soll, was an dir, Natur, mich entzücket, (5)
Darf ich's nicht deuten, als ob du mir winktest? (5)
Wenn ich mit Herz und mit Geist dich durchdringe, (6)Wenn ohne Stolz, blos in Einfalt, ich's thue, (6)Wenn nur als L e h r l i n g, zur Ueb un g, ich forsche; (6)Dann singst du mir, als harmonisches Echo, (6)
Was in dir waltet, die herrlichen Wnnder, (ü)
Die nur zu ahnen, und nimmer zu fassen. (6)
Wenn aber trotzig, als Denker, ich frage: (7)Warum und wie machst du Dieses und Jenes? (7)Was will sich bergen da hinter dem Schleyer? (7)Da sind erloschen die lieblichen Töne; (7)
Da aus der Tiefe erschallen die Worte: (7)
Es schweige der Busen, verstumme die Leyer, (7)
Es werde nur Licht in des Eises Regionen! — (7)
Es greife der Mensch nach dem Zirkel, dem Maaße, (7)Es sey zu berechnen das All ihm gcgönnet! — (7)
Es scheide der Mensch aus den Körpern die Stoffe, (7)Es bilde aus Stoffen der Mensch neue Körpech — (7)Es werde durch Kupfers - und Zinkes - Gewalten (7)
An Leichen die Regung des Lebens geweckt. — *) (7)
Wenn nun, entflammet von stolzer Erwartung, (8)
*) Dieß bezieht sich auf die durch Galvanismus her/vorgebrachten Muskelzuckungcn am Iroschapparate u. s.w.