Das Forschen des Menschen Ln den Mysteriender Natur. *)
Es wollte, Natur, der Mensch dich begreifen! (i)Nicht könnt' er's fassen; nnd öd ward's im Busen, (l)ES wollte, Natur, der Mensch dich begreifen! (i)Sein ew'gcr Geist selbst ward ihm znr Materie, (i)Es wollte, Natur, der Mensch dich begreifen! (i)Roher Gewalten Kampf nur ward ihm Gott, (i)
Ist eö ein Frevel denn, darnach zu langen, (2)
Das, mit uns Eines, dir üppig entsprösset, (2)Das, ungernfen, sich selber uns nahet, (2)
Enger und enger allmähl'g uns umschlicsiet; (2)
Das, mit der Grazien Hand, Kranz' um uns windet, (2)An sich uns ziehet, nnd wollen wir's haschen, (2)Schlau, ins Gcheimniß sich bergend, entschlüpfet? (2)Ist es ein Frevel denn, noch zu erwägen, (z)
Wenn, majestätisch, in ernster Größe, (z)
Du als Gebieter, als Herrscher dich zeigest? (z)
Ist es ein Frevel denn, dahin zu blicken, (4)
*) Alle hier vorkommenden Ziffern beziehen sich auf diespäterhin nachfolgenden (die bezcichncren Strophen erläu-ternden) Fragmente zur Meditation und Dichtung u.s.w.