xxxvr Einleitung.
lirte Formel nichts, ihr DerivationsnexuSAlles. —
Sollte Jemand hier noch fragen: ob denn dieparallelisirende Anwendung der Mathe-matik auf ein im Geiste gründlich durchgeführterund sinnig angewandter Jdentitarslehre begonnenesund beharrlich fortgesetztes Naturstudium einenso günstigen Einfluß haben könne, daß es an-zurathen sey, jenes an sich schon; so schwierige Na-turstndium noch dadurch zu erschweren, und dasselbedadurch nur sehr Wenigen zugänglich zu machen/daß man dabei den so abstrakten Hähern Kal-kül, und zwar (was selbst bei anerkannten Geome-tern so häufig vermißt wird) dem Geiste des Kal-küls und nicht blos dem algorithmischen Formelcon-struiren nach, voraussetzen müßte; sollte Jemand hiernoch so fragen, so müßten wir hierauf Folgendeserwiedern: Vieles ist von der Art, daß es erst dannim Bewnßtseyn hervortritt,; erst dann zur innigempfundenen UeberFengung wird,, wenn man sich;längere Zeit hindurch praktisch darin geübt hat;so auch hier. Der naturphilosophische Forscher ver-suche es nur einige Zeit, seine sLetrachtungen ananaloge Betrachtungen des Kalküls (vornemlichdes Jnfinitefimalkalküls) zu knüpfen, — und er wirdbald mit Frohlocken entdecken, wie sehrcheine Dich-tung an Tiefe des Gedankens, und wie sehrdie Pacthieen abstrakter Reflexion an Schwung,an freier Bewegung und Lebendigkeit ge-