Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
XXXVII
Einzelbild herunterladen
 

Einleitung.

xxxvrr

Wonnen haben; er mied mit entzückender Ueber-raschung wahrnehmeu, daß ihm die parallelißrenbe?lnwendung der Mathematik, auch selbst in dem Be-reiche vitaler aukhropopsychischer und kosmopsychischerBetrachtungen und Phantasien, auf 2lnsichten, aufBerücksichtigungen lenkte, die außer den,ewig in feinem Geiste geschlummert Här-ten; daß sich ihm, in dem Mystischen desQualitativen, unter den Faktoren einerlei Ge-gensatzes, gewisse Wechselbeziehungen aufdrin-gen, die an dem evident erfaßten Quantitativenihr Analogon, nemlich in dem durch die Glei-chung ausgedrückten Nexus der zusammenge-hörigen Funktionen, finden.

Ich liefere in dieser Schrift, sowohl in den so-gleich vorzutragenden Strophen, als in den darauf

") Diese Behauptung hat viel Achnliches mit der von ra,tioncllcn Sprachforschern und Philologen anerkanntenWahrheit, daß vergleichendes Sprachstudium aufganz neue Wechselbeziehungen unter den Ideenführe. Wie sehr gewinnt z. B. nicht der höhere undverborgnere Sinn eines Satzes, eines SprüchwortcSu. s. w,, wenn dieselben Sprüchworte in verschiedenenSprachen ganz dem verschiedenen Geiste dieser Sprachengemäß ausgcdrückt werden. Man möchte sagen, daßsich in solch einem vielfach modifizieren Ausdrucke einesund desselben Grundtoncs des menschlichen Gcmülhsdas mannigfache Klima der höher» Seite des Menesehen aussprcche. Man betrachte z> B. die vielfachenNüanccn eines und desselben Satzes aus dem VaterUnser in Adelungs Mithridates u. s. w.