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ward z. B. in der sogenannten neuen Schule, vor-züglich durch August Wilhelm Schlegel, die aller-dings sehr sinnreiche, in mancher Hinsicht treffende,aber darum doch nicht allgemein begründete, Cha-rakteristik der antiken und modernen (romanti-schen) Kunst, dahin beschieden, — es spreche sicherstere aus, als gelauterte veredelte Sinn-lichkeit, chls Poesie der Freude und desBesitzes, sich stützend auf die Gegenwart,— hingegen letztere als Schwermuth undSehnsucht, als ein stetes Wiegen zwischenErinnerung und Ahnung; ") — eine Behaup-tung, gegen deren allgemeine Gültigkeit sich dochso Manches einwenden laßt. Leuchtet nicht in dergriechischen Kunst an den sinnlich schönsten Gestal-
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so sind denn doch solche Maximen nimmermehr alsStaatswcisheit aufznsiellen, dicß hieße wahrlich dieStaatswissenschaft entweihen. Wer da meint, es lassesich die Verfassung eines Landes nach Belieben ändern,etwa wie die Thcaterdircktion einer Comödiantengcsell.-schaft, der hat vom Wesen des Staates eine sehr tri-viale unaeschichtliche, daher unpraktische Ansicht.
A. W. Schlegel über dramatische Kunst und Literatur.
1809 — izii.